News

‚The Biggest Loser‘: Ein Weg, viel Gewicht zu verlieren?

Durch eine Studie mit den Teilnehmern der Abnehm-Show ‚The Biggest Loser‘ konnten Wissenschaftler nachweisen, Übergewicht und Adipositas hängen nicht von der Disziplinlosigkeit und Faulheit der Betroffenen ab – leider noch immer gängige Vorurteile gegenüber übergewichtigen Menschen. Die Show hat hohe Einschaltquoten. Abgesehen von einem voyeristischen[...]

SHG Buch verschickt Brandbrief an Minister Spahn

Margarete Vierjahn, eine der engagiertesten Adipositas-SHG-Leiterinnen in Berlin, hat die Mühe auf sich genommen, Gesundheitsminister Spahn einen Brandbrief zur Anerkennung der Adipositas und zur Verbesserung der Adipositastherapie in Deutschland verfasst.[...]

Stigmatisierung operativer Verfahren zur Gewichtsreduktion

Adipositaschirurgie ist bei vielen Patienten nach langjährigen erfolglosen Versuchen der Gewichtsreduktion eine sinnvolle Therapieoption. Patienten, die aufgrund des Schweregrades der Adipositas und aufgrund von Begleiterkrankungen wie Diabetes für die operative Therapie infrage kommen und die Anzahl der tatsächlich durchgeführten Operationen liegen weit auseinander. Von 100.000[...]

Adipositas: Portionsgrößen mit politischem Druck reduzieren?

Seit den 80ern wurden die Portionsgrößen von Softdrinks, Fast Food oder abgepackten Lebensmitteln immer größer. Unter der Verheißung, ‚mehr‘ für sein Geld zu bekommen, nahmen nicht die Menschen immer mehr zu, sodass wir in den westlichen Gesellschaften Adipositas inzwischen als Volkskrankheit akzeptieren müssen. Auch die[...]

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Kassenärztliche Vereinigung Berlin: Kosten für postbariatrische Laborkontrollen werden vollständig von Krankenkassen übernommen!

Patienten werden nach adipositaschirurgischen Eingriffen hingewiesen, dass sie ihm Rahmen der leitliniengerechten Nachsorge regelmäßige Laborkontrollen durchführen lassen sollten, um auf Nährstoffmängel und andere Veränderungen im Laborstatus rechtzeitig reagieren zu können. Oftmals argumentieren jedoch Haus- und Fachärzte, diese postbariatrischen Labore seien selbst zu finanzieren, da sie von den gesetzlichen Krankenkassen nicht finanziert würden. Diese Ansicht ist nicht richtig.

Auszug aus einer Stellungnahme des Fachabteilungsleiters Labor der Kassenärztlichen Bundesvereinigung:

„Bei zu Lasten der GKV operierten Patienten hat eine Vergütung der Kontrolluntersuchungen in der Nachsorge im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung zu erfolgen. Die notwendigen Leistungen sind vom Sachleistungsprinzip erfasst. Sofern eine bariatrische Operation zwar nicht nach dem Sachleistungsprinzip, aber aus medizinischer Indikation erfolgte, ist dieser Sachverhalt nach unserer Auffassung gleich zu bewerten.“

Dem Adipositasverband Ost liegt ein entsprechendes Schreiben vom 6. März 2020 vor.

Fundierte Informationen im Internet

Dr. Martin Kemps Adipositaschirurgie Berlin

Umfangreiche Informationen zu:

  • Expertise für Haus- und Fachärzte
  • Ursachen, Begleiterkrankungen und Kosten der Adipositas
  • konservative und operative Adipositastherapie, postoperative Nachsorge
  • Übersichten, Formulare und Checklisten im Downloadbereich
  • Kurzdarstellung von Studienergebnissen (bariartrische und metabolische Chirurgie)
  • Expertise-Netzwerk

News aus den Bereichen:

  • Adipositaschirurgie und postoperative Nachsorge

Ernährung & postbariatrische Supplementierung

Was bei postbariatrischer Supplementierung beachtet werden sollte

Eine lebenslange Supplementierung muss nach insbesondere den malabsorptiven (Roux-Y-Magenbypass, Omega-Loop-Bypass, Biliopankreatische Diversion mit Duodenal Switch) Operationsverfahren gewährleistet sein. In der frühpostoperativen Phase wird eine Supplementierung von Nährstoffen etabliert. Des Weiteren ist auf den Flüssigkeitshaushalt zu achten. Somit können frühzeitig Mangelzustände verhindert werden.

Patienten sind angehalten, auf speziell für bariatrische Operierte entwickelte Supplementierungen zurückzugreifen. Diese sind in Kapselform, als Kautabletten oder Granulate erhältlich. Supplemente sind in ausreichend hoher Dosis enthalten, sodass Patienten oftmals mit nur einer Kapsel bzw. einer Kautablette täglich den Nährstoffbedarf decken kann. Aufgrund der potenziellen Chelatbildung müssen Calcium und Eisen getrennt eingenommen werden, sodass die Einnahme weiterer Präparate notwendig werden könnte.

Es sollte 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht (Normalgewicht) täglich aufgenommen werden. Dies kann durch qualitativ hochwertige Eiweißkost und/oder Proteinpulver (mind. 80 Gramm Protein pro 100 Gramm Pulver, unter 7 Gramm Zucker auf 100 Gramm Pulver) erreicht werden. Bei Protein-Überdosierung können Obstipationen auftreten. Bei der raschen Gewichtsreduktion sollte demnach darauf geachtet werden, in welcher Menge Protein aufgenommen wird.

Die oben stehenden Angaben beziehen sich auf Normalgewicht. Bei Übergewicht (BMI > 25 kg/m2 bei Erwachsenen) sollte das Normalgewicht für die Berechnung zugrunde gelegt werden.

Bei restriktiven Operationsverfahren (Sleeve-Gastrektomie) wird Patienten empfohlen, mindestens in den ersten zwei postoperativen Jahren die eben beschriebene Supplementierung vorzunehmen.

Für alle Verfahren gilt, dass die notwendige Supplementierung vom aktuellen Labor abhängig gemacht wird und entsprechend angepasst werden sollte.

Als Kassenleistung sind Präparate zur Supplementierung nur bei einem im Labor nachgewiesenen Mangel verordnungsfähig.

Quelle: adipositaschirurgie.berlin

Vitamin- und Mineralstoffaufnahme im Darm

Preisvergleich: postbariatrische Supplementierung

Roux-Y-Magenbypass & Schlauchmagen

Omega-Loop-Bypass

Veranstaltungs-Angebot

... für Adipositasboards, Adipositaszentren, Selbsthilfegruppenleitungen

Geld vom Jobcenter nach bariatrischen Operationen

  • Referentin: Beate Hensel
  • Dauer: ca. 2 Stunden

Best-Practices für Adipositas Selbsthilfgegruppen

  • Referentin: Beate Hensel
  • Dauer: ca. 2 Stunden

Gründe für längerfristige Gewichtsstillstände

  • Referentin: Beate Hensel
  • Dauer: ca. 1 Stunde

Selbsthilfegruppen-Leitung

  • Moderationstechniken
  • Präsentationstechniken
  • Umgang mit schwierigen Teilnehmern
  • Inhalte für Adipositas-Selbsthilfegruppen
  • Fördermöglichkeiten und -voraussetzungen
  • Öffentlichkeitsarbeit

…wird ergänzt

... für Selbsthilfegruppen, Patientenvereinigungen

Geld vom Jobcenter nach bariatrischen Operationen

  • Referentin: Beate Hensel
  • Dauer: ca. 2 Stunden

Seminare: Verhaltensmodifikation

Modul 1: Wie nehme ich mein Essverhalten bewusst wahr?

Modul 2: Wie ändere ich mein Essverhalten?

Modul 3: Wie gehe ich mit Problemen anders um?

Modul 4: Wie verhindere ich Rückfälle in ungünstiges Essverhalten?

  • Referenten: Beate Hensel, Dipl.-Psych. Doreen Beierlein
  • Dauer: Modul 1 und 2 werden an einem Tag zusammengeführt (ca. 4 Stunden), Modul 3 und 4 dann an einem zeitnahen Folgetermin (ca. 4 Stunden).
  • Mindestteilnehmerzahl: 8 Teilnehmer
  • Maximale Teilnehmerzahl: 12 Teilnehmer
  • Obulus: 10 Euro pro Teilnehmer, zahlbar bei verbindlicher Anmeldung

 

Workshops

...wird ergänzt

Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit Adipositasverband Ost

Der Adipositasverband Ost ist Mitglied im Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen. Wir verpflichten uns damit, die Qualitätskriterien und das Neutralitätsgebot in der Patientenbetreuung zu beachten.

Sie wollen selbst eine Adipositas-Selbsthilfegruppe gründen?

Auch in Ihrer näheren Umgebung benötigen adipöse Menschen den Rückhalt und den Austausch in einer Selbsthilfegruppe.

  • Wir unterstützen Sie bei der Gründung einer lokalen Adipositas-Selbsthilfegruppe.
  • Wir versetzen Sie in die Lage, eine Gruppe zu moderieren, Inhalte zu erarbeiten und auf schwierige Teilnehmer einzugehen.
  • Wir unterstützen Sie bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten und stellen den Kontakt zu einer regionalen Selbsthilfekontaktstelle her.
  • Wir beraten Sie dazu, wie Sie die Selbsthilfegruppe in Ihrer Umgebung bekannt machen.